Reicht der eingebaute Windows-Schutz nicht aus?+
Der in Windows enthaltene Schutz ist deutlich besser als sein Ruf und für Privatnutzer oft ausreichend. Im Unternehmen fehlt jedoch die zentrale Verwaltung: Niemand sieht, ob alle Geräte geschützt sind, Meldungen laufen ins Leere und im Ernstfall fehlt die schnelle Reaktion. Genau diese Lücke schließt eine verwaltete Endpoint Protection.
Was bedeutet EDR, und was ist XDR?+
EDR steht für Endpoint Detection and Response: ein Schutz, der nicht nur bekannte Schadsoftware blockiert, sondern das Verhalten auf dem Gerät beobachtet, verdächtige Abläufe erkennt und Reaktionen ermöglicht, zum Beispiel ein Gerät vom Netzwerk zu trennen. XDR (Extended Detection and Response) erweitert dieses Prinzip über das einzelne Gerät hinaus: Signale aus mehreren Quellen werden automatisch zu einem Gesamtbild des Angriffs verknüpft, das beschleunigt Erkennung und Reaktion.
Bremst der Schutz unsere Rechner aus?+
Moderne Unternehmenslösungen sind darauf ausgelegt, im Hintergrund zu laufen. Auf aktueller Hardware ist im Alltag in der Regel kein Unterschied spürbar. Sollte ein einzelnes Programm betroffen sein, konfigurieren wir gezielte Ausnahmen, statt den Schutz abzuschalten.
Was passiert, wenn trotzdem etwas durchkommt?+
Hundertprozentigen Schutz kann seriös niemand versprechen. Entscheidend ist die Reaktion: Wir isolieren betroffene Geräte, analysieren den Vorfall und stellen den sicheren Zustand wieder her. In Kombination mit einem sauberen Backup bleibt der Schaden begrenzt.
Funktioniert das auch im Homeoffice?+
Ja. Der Schutz läuft auf dem Gerät selbst und wird über die Cloud verwaltet. Ob Büro, Homeoffice oder unterwegs: Das Gerät bleibt geschützt und wir behalten den Status im Blick.
Brauchen auch Macs und Smartphones einen Virenschutz?+
Macs sind längst kein Nischenziel mehr und gehören in dieselbe Schutzumgebung wie Windows-Geräte. Smartphones sichern wir vor allem über Geräteverwaltung und Richtlinien ab, ergänzt um Schutzfunktionen je nach Bedarf. Wir betrachten immer die gesamte Geräteflotte, nicht nur die PCs.
Was kostet Endpoint Protection für ein kleines Unternehmen?+
Abgerechnet wird in der Regel monatlich je Gerät, abhängig von der gewählten Schutzstufe. Die Kosten sind damit planbar und wachsen mit dem Unternehmen mit. Ein konkretes Angebot erstellen wir nach einem kurzen Blick auf Geräteanzahl und Schutzbedarf.
Wie lange dauert die Einführung?+
Die Schutzlösung lässt sich im laufenden Betrieb ausrollen, ohne dass Mitarbeiter unterbrochen werden. Je nach Geräteanzahl ist die Umgebung typischerweise innerhalb weniger Tage vollständig geschützt, inklusive sauberer Ablösung eines eventuell vorhandenen Altprodukts.
Schützt die Lösung auch beim Surfen und bei USB-Sticks?+
Ja. Der Web-Filter blockiert bekannte Phishing- und Schadseiten direkt im Browser, die Gerätekontrolle regelt den Umgang mit USB-Sticks und externen Geräten, und die Firewall der Arbeitsplätze wird zentral verwaltet. So sind auch die Angriffswege jenseits der E-Mail abgedeckt.
Was bedeutet MDR, und brauchen wir das?+
MDR steht für Managed Detection and Response: Ein spezialisiertes Sicherheitsteam überwacht Ihre Geräte rund um die Uhr, sucht aktiv nach versteckten Angreifern und greift im Ernstfall sofort ein, auch nachts und am Wochenende. Sinnvoll ist das bei erhöhtem Schutzbedarf, etwa wenn ein Vorfall Ihren Betrieb sofort lahmlegen würde oder Kunden und Versicherer besondere Anforderungen stellen. Ob sich die Stufe für Sie lohnt, klären wir ehrlich im Gespräch.