Microsoft 365: Business Basic, Standard oder Premium, welcher Plan für wen?
Wer Microsoft 365 für sein Unternehmen einrichtet, steht früh vor der Frage: Welcher Plan? Die Antwort entscheidet über Monatskosten und darüber, welche Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen überhaupt zur Verfügung stehen. Die gute Nachricht: Mit etwas Klarheit über die Unterschiede ist die Wahl kein Hexenwerk.
Die drei Business-Pläne im Überblick
Business Basic ist der Einstieg: E-Mail mit eigener Domain (Exchange Online), Teams, SharePoint und OneDrive, dazu die Office-Programme im Browser und auf dem Smartphone. Was fehlt: die installierbaren Desktop-Programme. Für reine Web-Arbeitsplätze, Info-Postfächer oder Aushilfen oft völlig ausreichend.
Business Standard ergänzt die Desktop-Apps: Outlook, Word, Excel und PowerPoint als vollwertige Programme auf PC und Mac. Der Klassiker für den normalen Büroarbeitsplatz.
Business Premium legt die Sicherheits- und Verwaltungsebene obendrauf: Geräteverwaltung mit Intune, erweiterten Schutz mit Defender for Business und zusätzliche Regeln für Anmeldungen und Datenschutz. Für Unternehmen mit Sicherheitsanforderungen, und das sind heute fast alle, ist Premium oft die wirtschaftlichere Wahl, weil separate Drittprodukte für Geräteverwaltung und Endpunktschutz entfallen können.
Alle Business-Pläne gelten bis 300 Benutzer. Details und eine Vergleichstabelle finden Sie auf unserer Seite zur Microsoft-365-Lizenzberatung.
Der häufigste Fehler: ein Plan für alle
In vielen Unternehmen bekommt jeder Mitarbeiter denselben Plan, meist aus Bequemlichkeit. Das verschenkt Geld in beide Richtungen: Das Info-Postfach braucht kein Desktop-Office, und der Außendienst mit Firmenkundendaten auf dem Notebook sollte nicht ohne Geräteverwaltung unterwegs sein.
Die Mischung ist Microsofts Standardfall: Geschäftsführung und mobile Mitarbeiter mit Premium, Büroarbeitsplätze mit Standard, Funktionspostfächer mit Basic oder als kostenloses geteiltes Postfach. So zahlt jeder Arbeitsplatz genau das, was er braucht.
Worauf Sie noch achten sollten
- Geteilte Postfächer für info@ oder buchhaltung@ benötigen in der Regel gar keine eigene Lizenz, ein oft übersehener Sparposten.
- Jährliche vs. monatliche Laufzeit: Jährlich ist günstiger, monatlich flexibler. Die Kombination aus beidem passt zu Teams mit Saisonkräften.
- Ungenutzte Lizenzen: Nach Austritten laufen Lizenzen gern still weiter. Eine regelmäßige Durchsicht gehört zur ordentlichen Verwaltung.
- Vorhandenes nutzen: Bevor Sie Drittprodukte für Backup-nahe Aufbewahrung, Virenschutz oder Geräteverwaltung kaufen, lohnt der Blick, was Ihre Pläne schon enthalten, mehr dazu auf unserer Seite zu Intune & Defender.
Fazit
Die Planwahl ist kein Einmal-Thema, sondern wandert mit dem Unternehmen mit: neue Mitarbeiter, neue Anforderungen, neue Microsoft-Preise. Wer einmal jährlich prüft und je Arbeitsplatz statt pauschal lizenziert, zahlt dauerhaft weniger und ist besser geschützt.
Unsicher, welche Mischung zu Ihrem Team passt? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre Arbeitsplätze.
Alexander Häffner
Geschäftsführer der High5Manufaktur GmbH. Betreut seit 2021 kleine und mittlere Unternehmen bei Microsoft 365, IT-Sicherheit und Digitalisierung.
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