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Microsoft Copilot für KMU: Lohnt sich die Investition wirklich?

Von Alexander HäffnerVeröffentlicht am 3 Min. Lesezeit

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt.

Künstliche Intelligenz ist im Arbeitsalltag angekommen, und Microsoft bringt sie mit Copilot direkt in die vertrauten Programme: Word, Excel, Outlook, PowerPoint und Teams. Copilot kann Texte entwerfen, E-Mails zusammenfassen, Besprechungen protokollieren und Daten auswerten. Das klingt verlockend, ist aber nicht kostenlos. Für kleine und mittlere Unternehmen stellt sich daher die nüchterne Frage: Lohnt sich die Investition wirklich? Wir ordnen ein, ohne Hype und ohne Schwarzmalerei.

Was ist Microsoft Copilot?

Copilot ist ein KI-Assistent, der in die Microsoft-365-Programme eingebettet ist. Er greift auf Ihre Inhalte zu, also auf E-Mails, Dokumente und Termine, und hilft auf Zuruf. Typische Aufgaben:

  • in Word einen ersten Textentwurf erstellen oder einen langen Text zusammenfassen,
  • in Outlook eine überfüllte Mailflut zusammenfassen und Antwortvorschläge liefern,
  • in Teams eine Besprechung mitschreiben und die wichtigsten Punkte festhalten,
  • in Excel beim Auswerten und Erklären von Daten unterstützen,
  • in PowerPoint aus einem Dokument einen Foliensatz entwerfen.

Nicht jede KI-Funktion steckt in Copilot: Für gesprochene Inhalte gibt es in Microsoft 365 zum Beispiel die Transkription in Word.

Auch im Intranet greift die Funktion: Copilot entwirft SharePoint-Seiten samt Aufbau und Abschnitten.

Was kostet Copilot?

Copilot ist eine kostenpflichtige Zusatzlizenz, die pro Nutzer und Monat zu den bestehenden Microsoft-365-Lizenzen hinzukommt. Das ist ein spürbarer Posten, gerade wenn man ihn für viele Mitarbeitende bucht. Genau deshalb sollte die Einführung nicht nach dem Gießkannenprinzip erfolgen, sondern dort ansetzen, wo der Nutzen am größten ist. Den aktuellen Preis nennen wir Ihnen gern für Ihre Situation, er kann sich ändern und hängt vom jeweiligen Microsoft-Angebot ab.

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Für wen lohnt es sich?

Ob sich Copilot rechnet, hängt davon ab, wie viel Zeit in genau den Tätigkeiten steckt, die Copilot beschleunigt. Ein realistischer Blick hilft:

  • Großer Nutzen bei Mitarbeitenden, die viel schreiben, viele E-Mails und Besprechungen haben oder regelmäßig Berichte und Auswertungen erstellen. Hier kann Copilot spürbar Zeit sparen.
  • Geringerer Nutzen bei Tätigkeiten, die wenig mit Texten, Mails oder Office-Dokumenten zu tun haben. Dort steht der Preis in keinem guten Verhältnis.

Sinnvoll ist daher, Copilot zunächst für ausgewählte Rollen zu testen und den tatsächlichen Nutzen zu bewerten, statt ihn pauschal für alle zu buchen.

Ein typisches Beispiel aus dem Alltag: Notizen in OneNote per Copilot zusammenfassen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Eine PowerPoint-Präsentation direkt vom Start per Copilot erstellen.

Datenschutz und Sorgfalt

Zwei Dinge sind wichtig. Erstens: Copilot arbeitet mit Ihren Unternehmensdaten. In der geschäftlichen Variante werden diese Inhalte im geschützten Rahmen Ihres Mandanten verarbeitet und nicht zum Training öffentlicher Modelle verwendet. Dennoch sollte der Einsatz datenschutzrechtlich sauber eingeordnet sein. Zweitens: Copilot kann sich irren. Die Ergebnisse sind Entwürfe und Vorschläge, keine geprüften Fakten. Sie gehören vor der Verwendung gegengelesen, gerade bei wichtigen Inhalten.

Vor dem Start lohnt sich eine schriftliche Regel, was in ein KI-Werkzeug darf und was nicht. Eine Vorlage dafür bietet der Beitrag zur KI-Richtlinie im Unternehmen.

Häufige Fragen

Brauche ich für Copilot eine bestimmte Grundlizenz?

Ja, Copilot setzt eine passende Microsoft-365-Lizenz voraus und kommt als kostenpflichtige Erweiterung pro Nutzer hinzu. Welche Voraussetzungen konkret gelten, klären wir für Ihre Umgebung.

Lohnt sich Copilot für ein kleines Unternehmen?

Das hängt vom Tätigkeitsprofil ab. Wo viel geschrieben, kommuniziert und ausgewertet wird, kann sich Copilot schnell bezahlt machen. Wo das nicht der Fall ist, lohnt sich eher ein gezielter Einsatz für einzelne Rollen statt einer Buchung für alle.

Sind meine Daten bei Copilot sicher?

In der geschäftlichen Variante werden Ihre Inhalte im geschützten Rahmen Ihres Mandanten verarbeitet und nicht für das Training öffentlicher Modelle genutzt. Trotzdem sollte der Einsatz sauber eingeordnet und der Umgang mit den Ergebnissen geregelt sein.

So unterstützt Sie die High5Manufaktur GmbH

Die High5Manufaktur GmbH hilft kleinen und mittleren Unternehmen, Microsoft Copilot mit Augenmaß einzuführen: Wir prüfen, wo der Nutzen wirklich liegt, richten Copilot sauber und datenschutzfreundlich ein und begleiten den Test in der Praxis, statt teure Lizenzen ungenutzt zu lassen. Im kostenlosen Erstgespräch schätzen wir gemeinsam ein, ob und für wen sich Copilot bei Ihnen lohnt. Mehr zum Thema KI im Arbeitsalltag finden Sie auf der jeweiligen Seite. Was unsere Einführung umfasst, steht auf der Seite Microsoft 365 Copilot einführen.

Mehr zum Thema: Alle Artikel und die wichtigsten Fragen stehen im Ratgeber Microsoft 365.

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Alexander Häffner

Alexander Häffner

Geschäftsführer der High5Manufaktur GmbH. Betreut seit 2021 kleine und mittlere Unternehmen bei Microsoft 365, IT-Sicherheit und Digitalisierung.

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